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Mediative Kompetenz - Mediatives Handeln in Partizipationsprozessen

Mittwoch, 28.09.2022 08:00

Mediative KompetenzKonstruktive Konfliktlösung in Organisationen und Unternehmen

Die sieben einzelnen Kurstage Mediative Kompetenz bieten eine flexibel kombinierbare, kompakte und praxisorientierte Einführung in Grundlagen und Techniken mediativen Handelns unter Einbezug von sozialen Phänomenen, die in Konfliktsituationen häufig begleitend auftreten.

Tag 1 widmet sich ganz der Vorstellung von Mediation als Verfahren und der Einführung in Grundlagen und Techniken eigenem mediativen Handelns.

Die Kurstage 2-7 erweitern und verfeinern die Techniken mediativen Handelns jeweils in Bezug auf den Umgang mit einem bestimmten sozialen Phänomen (Macht, Emotionen, Ambivalenz, Hierarchie und komplexe Organisationsstrukturen).

Auf der Grundlage von entsprechenden sozialwissenschaftlichen Ansätzen werden jeweils auch Situationen und Fälle aus der Praxis der Teilnehmer/innen reflektiert sowie mediative Umgangsweisen und Steuerungsmöglichkeiten diskutiert und in Sequenzen erprobt.

Zielgruppen

  • Personen, die sich für ihre Arbeits- bzw. Alltags-Situationen neue und konkrete Vorgehensweisen für Konfliktsituationen wünschen,
  • Interessiert sind an einem intensiven und kompakten, gleichzeitig flexibel kombinierbaren Kursformat,
    z.B. aus Verwaltung, Wirtschaft, Kirche, sozialen Institutionen, Stiftungen, Vereine, Politik, Schule stammen.

Die Vertiefungstage (2-7) eignen sich im Hinblick auf die jeweiligen sozialen Phänomene (Macht, Ambivalenz, Hierarchie etc.) zudem als Weiterbildung für Berater/innen, Coaches und Mediator/innen, die entsprechendes sozialwissenschaftliches Hintergrundwissen suchen.

Mediative Kompetenz 7:
Partizipationsprozesse

Leitung: Christoph Moerikofer

Öffentliche Partizipationsverfahren sind oft umstritten, da die Einflussmöglichkeiten der beteiligten Parteien äusserst unterschiedlich sind. Die verantwortlichen Behörden definieren in der Regel sowohl den Rahmen der Partizipation wie auch den Umgang mit den Resultaten. Die partizipierende Bevölkerung kann auf diese Elemente selten Einfluss nehmen. Dies führt regelmässig zu Irritation und Ernüchterung seitens der Bevölkerung.

Um dieser Asymmetrie entgegenzuwirken, sind die Prinzipien der Mediation ein sehr geeignetes Instrument. Ein mediatives Vorgehen garantiert allen beteiligten Gruppen, einen angemessenen Einfluss auf Prozess, Resultate und den Umgang damit. Was die Voraussetzungen dafür sind, wie dies konkret ausgestaltet werden kann, wie weit das gehen kann, und wo mögliche Grenzen liegen, ist Gegenstand dieses Moduls. Es wendet sich an Vertreter*innen von Behörden, Stadtteilsekretariaten, Quartiervereinen, und interessierte Personen, die in partizipative Verfahren involviert sind.

Mittwoch, 28.09.2022 08:00
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Ausbildungsinstitut perspectiva

Auberg 9
4051 Basel